Leben ist Bewegung

Alles muss beweglich sein, d.h. jede Struktur im Körper braucht
Mobilität. Bewegung wird auch im Sinne von Dynamik,
Veränderung, Handeln, Vitalität verstanden.
Immobilität führt zu Pathologien.

Die Struktur lenkt die Funktion

Auch die Funktion beeinflusst die Struktur.
Unter Struktur werden alle Bestandteile des menschlichen
Körpers verstanden (Knochen, Muskeln, Faszien, Organe,
Nerven, Körperflüssigkeiten etc.).
Unter Funktion werden die verschiedenen Aktionen eines
bestimmten Bereiches oder mehrerer Körperteile miteinander
verstanden.

Das Gesetz der Arterie

Ein Gewebe, das gut ver- und entsorgt (Zufuhr von Nährstoffen
und Sauerstoff, Abtransport von Stoffwechselendprodukten)
wird, hat eine bessere Möglichkeit zur Selbstheilung.
Dies gilt für alle Körperflüssigkeiten (arterielles und venöses
System, Lymphflüssigkeit, Gehirnflüssigkeit, Gelenksflüssigkeit,
Gasaustausch).

Die Globalität des Körpers

Der Körper ist, dank des Bindegewebes, eine anatomische
Einheit. Das Bindegewebe umgibt jede einzelne Zelle und
gewährleistet die Kohäsion. Es ist ein Verbindungsstück, das die
Zahl der möglichen Verbindungen um vieles vergrößert.
Die Einheit des Körpers ist immer dynamisch und funktionell.
Wenn eine Funktion vom Normalen abweicht, hat dies eine
Auswirkung auf den Gesamthaushalt des Körpers.
Weiters erstreckt sich die Einheit über die Materie hinaus auf
das elektro-magnetische Feld.

Die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers

Der Körper verfügt über spezifische Verteidigungs- und
Alarmsysteme, d.h. der Mensch besitzt natürliche Kräfte, um
Krankheiten zu überwinden.
Ziel der Osteopathie ist es, den Organismus bei der
Wiederherstellung des Gleichgewichtes zu unterstützen, um den
Heilungsprozess voranzutreiben.

5 Grund­prinzipien der Osteopathie