In der manuellen Therapie stellen die Hände des Therapeuten
das „Mittel“ der Behandlung dar.

Das Maitland-Konzept ist eine Form dieser manuellen Therapie.

Maitland-Konzept

Ziel der manuellen Therapie nach Maitland ist es, bei
Beschwerden im Bereich von Gelenken, Muskeln oder Nerven,
die Bewegungsfähigkeit des Körpers wiederherzustellen. Das
Maitland-Konzept stellt hierbei die Anwendung von passiven
Mobilisationen (Bewegungen) in den Vordergrund.

Zu Beginn der Therapie wird, in Ergänzung zu der ärztlichen
Diagnose, ein physiotherapeutischer Befund erhoben.

Dieser besteht zunächst aus einer genauen
Symptombeschreibung durch den Patienten. Abgestimmt auf
diese Symptome führt der Therapeut definierte passive
Testbewegungen durch.

Aus dieser Befunderhebung ergibt sich der im Vordergrund
stehende Aspekt des individuellen Problems, wie:
Schmerz
Bewegungseinschränkung im Gelenk
Irritation des Nervensystems
Muskuläre Dysbalance

Die auf die Problematik des Patienten ausgerichtete
Behandlung, beruht auf passiven Bewegungen in
unterschiedlichem Ausmaß und in verschiedenen
Gelenksstellungen.

Die Effektivität der Behandlung wird durch einen Wiederbefund
überprüft. Die Behandlungstechniken werden ständig an das
spezifische Problem und dessen Veränderung angepasst.

Die Grundausbildung erstreckt sich über vier Wochen. Weitere
Kursmodule mit Prüfung sind möglich.

Link: www.maitland-konzept.at

Manuelle Therapie